Krisencheck

Datenschutzerklärung

Stand: 24. September 2026 · Offen: Rechtliche Prüfung durch eine fachkundige Person (GATE 7)

Das Wichtigste zuerst

Krisencheck kommt ohne Benutzerkonto aus und betreibt keinen eigenen Server. Alles, was du in der App anlegst — Haushalt, Vorräte, Hausapotheke, Einkaufsliste, Checklisten-Fortschritt, Tagebuch-Einträge, Einstellungen — bleibt ausschließlich auf deinem Gerät.

Es gibt keine Werbung, keine Analyse-Werkzeuge und kein Nutzungs-Tracking. Wir erfahren nicht, dass du die App benutzt, und schon gar nicht, wie. Einige Bilder und die Sprachausgabe wurden mit KI-Werkzeugen erstellt; auch dafür wird zur Laufzeit nichts übertragen (siehe unten).

Eine Ausnahme gibt es, und sie steht hier bewusst weit oben statt im Kleingedruckten: Die Kartenfunktionen müssen Daten an vier externe Dienste schicken, sonst könnten sie nicht funktionieren. Welche das sind und was sie erfahren, steht im übernächsten Abschnitt.

Was auf deinem Gerät bleibt

Haushaltsangaben (Personenzahl, Alter, Verpflegungsdauer), Vorratsbestände, die Hausapotheke (Medikamentenliste) und Einkaufslisten, der Fortschritt in den Krisenchecklisten, deine Tagebuch-Einträge aus dem Bereich Ruhe & Resilienz sowie sämtliche App-Einstellungen werden nur lokal gespeichert.

Diese Daten werden nicht übertragen, nicht gesichert und nicht ausgewertet. Sie sind auch für uns nicht einsehbar. Wenn du die App löschst, sind sie weg — es gibt keine Kopie an anderer Stelle, aus der sie sich wiederherstellen ließen.

Tagebuch-Einträge können sehr persönliche Inhalte enthalten. Sie liegen im geschützten App-Speicher deines Geräts. Beachte, dass eine allgemeine Gerätesicherung (etwa iCloud- oder Google-Backup) je nach deinen Systemeinstellungen auch App-Daten mitsichern kann; das steuerst du in den Einstellungen deines Betriebssystems, nicht in dieser App.

Die Hausapotheke enthält Medikamentennamen, Ablaufmonate und Lagerorte. Ein Medikamentenname kann auf eine Erkrankung schließen lassen und ist damit ein Gesundheitsdatum. Die App wertet die Liste nur für die Vorratsplanung aus (was läuft wann ab), gibt keine Hinweise zu Wirkung oder Dosierung und überträgt nichts. Beim Teilen einer Vorratsliste wandert die Hausapotheke als Teil der Datei mit — das geschieht nur, wenn du es selbst auslöst, und nur an den Empfänger, den du wählst.

In den Einstellungen kannst du das Tagebuch und, getrennt davon, die Hausapotheke sperren, sodass sie erst nach Face ID, Touch ID oder Gerätecode angezeigt werden. Damit du weißt, was das leistet: Es verhindert, dass jemand mit deinem entsperrten Handy einfach mitliest. Es ist ausdrücklich keine Verschlüsselung — die Einträge bleiben auf dem Gerät lesbar, wenn es mit entsprechenden Werkzeugen ausgelesen wird oder ein unverschlüsseltes Backup existiert.

Standort

Die App fragt den Zugriff auf deinen Standort erst dann ab, wenn du die Karte tatsächlich benutzt — nicht beim ersten Start. Du kannst ihn verweigern; die übrigen Module funktionieren dann unverändert weiter, nur die Karte kann sich nicht auf dich zentrieren.

Angefordert wird ausschließlich der Zugriff, während die App benutzt wird. Es gibt keinen Hintergrund-Standort und keine Bewegungserfassung.

Dein Standort wird nicht von uns gespeichert und nicht protokolliert. Er wird auf dem Gerät verwendet, um die Karte zu zentrieren und die Entfernung zu einem gesetzten Punkt zu berechnen.

Um Anlaufstellen in deiner Nähe zu finden, muss allerdings eine Suchanfrage an einen externen Kartendienst gehen, und die enthält notwendigerweise, wo ungefähr gesucht werden soll. Damit dabei nicht mehr preisgegeben wird als nötig, runden wir die Koordinaten vor dem Absenden auf etwa 110 Meter. Der Dienst erfährt also die Gegend, nicht deinen genauen Standort.

Externe Dienste

Kartendarstellung — OpenFreeMap: Beim Anzeigen der Karte werden Kartenkacheln nachgeladen. Der Dienst erfährt dadurch, welchen Kartenausschnitt du betrachtest, sowie technisch unvermeidbar deine IP-Adresse.

Suche nach Anlaufstellen — Overpass API (OpenStreetMap; Hauptinstanz overpass-api.de, ersatzweise die öffentliche Spiegelinstanz overpass.kumi.systems, wenn die Hauptinstanz nicht antwortet): Erhält die auf etwa 110 Meter gerundeten Koordinaten des Suchmittelpunkts, den Suchradius und die Kategorien, nach denen gesucht wird.

Ortssuche — Nominatim (OpenStreetMap): Erhält den Suchbegriff, den du eingibst, sofern du die Ortssuche benutzt.

Gehzeit-Schätzung — Höhendaten („Terrain Tiles“, ein öffentlicher Datensatz, abgerufen von Amazon Web Services unter s3.amazonaws.com): Wenn du auf der Karte ein Ziel für die Gehzeit setzt, lädt die App Höhenkacheln für die Strecke zwischen deinem Standort und dem Ziel. Der Dienst erfährt dadurch, in welchen Kacheln (je mehrere Kilometer Kantenlänge) Standort, Ziel und Strecke liegen, sowie technisch unvermeidbar deine IP-Adresse. Ohne Verbindung rechnet die App mit ebener Strecke und ruft nichts ab.

An diese vier Kartendienste wird keine Kennung übermittelt, die dich oder dein Gerät wiedererkennbar macht. Es gibt keine Konto- und keine Werbe-ID. Was diese Anbieter mit den bei ihnen anfallenden Verbindungsdaten tun, richtet sich nach deren eigenen Datenschutzbestimmungen.

Aktualisierungen — Expo (EAS Update, Expo Inc., USA): Beim Start prüft die App, ob eine Aktualisierung ihres Programmcodes vorliegt. Dabei erhält der Update-Server von Expo eine zufällig erzeugte Installationskennung (eine UUID, die nur diese Installation bezeichnet und nichts über dich verrät), die Version und Plattform der App, den Update-Kanal sowie technisch unvermeidbar deine IP-Adresse. Zweck ist ausschließlich, die passende Aktualisierung auszuliefern. Expo verarbeitet diese Daten in unserem Auftrag und gibt sie nicht an Dritte weiter; wir selbst sehen daraus keine Einzelgeräte. Die Kennung wird beim Deinstallieren der App gelöscht.

Wenn du Kartenmaterial für die Offline-Nutzung herunterlädst, findet der Netzwerkzugriff nur während des Downloads statt. Danach lässt sich die Karte in diesem Gebiet ohne Verbindung anzeigen.

Berechtigungen

Die App fordert drei Berechtigungen an, und jede erst in dem Moment, in dem du die zugehörige Funktion benutzt: den Standort, während die App benutzt wird, die Kamera und die Mitteilungen.

Die Kamera wird ausschließlich zum Scannen von Barcodes auf Lebensmittel- und Medikamentenpackungen verwendet, und nur, solange der Scanner offen ist. Es wird kein Bild gespeichert, kein Bild übertragen und keine Aufnahme angefertigt — die Auswertung des Codes geschieht auf dem Gerät. Du kannst die Berechtigung verweigern und alles von Hand eintragen; alle übrigen Funktionen bleiben unberührt.

Mitteilungen werden nur gefragt, wenn du die Ablauf-Warnung für Vorräte oder Medikamente einschaltest. Die Warnungen werden vollständig auf dem Gerät geplant und ausgelöst — es gibt keinen Push-Dienst, keinen Server und kein Gerätetoken, das irgendwohin gemeldet würde. Weder Apple noch wir erfahren, worauf eine Warnung sich bezieht. Lehnst du ab, funktioniert alles Übrige weiter; es erscheint dann nur keine Erinnerung.

Mikrofon, Kontakte, Fotos, Gesundheitsdaten, Bewegungsdaten und Hintergrundstandort werden nicht angefordert.

Beim Teilen einer Vorrats- oder Einkaufsliste wird das Teilen-Menü deines Betriebssystems geöffnet. Was mit der Liste geschieht, entscheidest allein du mit der Wahl des Ziels; die App überträgt von sich aus nichts. Beim Empfangen wählst du selbst eine Datei aus; die App liest ausschließlich diese eine Datei und durchsucht deinen Speicher nicht.

Kein Tracking

Es sind keinerlei Analyse- oder Werbebibliotheken eingebunden. Keine Nutzungsstatistik, keine Sitzungsaufzeichnung, kein Profil.

Absturzberichte gibt es nur, wenn du sie unter Einstellungen → Absturzberichte selbst einschaltest; Standard ist aus, und in Fassungen ohne diese Einstellung werden keine gesendet. Eingeschaltet übermittelt die App nach einem Absturz einen technischen Bericht an Sentry (Functional Software, Inc., USA; Speicherort nach unserer Wahl in der EU): Fehlerstelle im Programmcode, App-Version, Gerätetyp, Betriebssystemversion und den Zeitpunkt. Nicht enthalten sind Standort, deine Inhalte (Vorräte, Hausapotheke, Tagebuch), Nutzungsverlauf oder eine Werbe-ID. Ausschalten beendet das Senden sofort.

Inhalte, die mit KI-Werkzeugen erstellt wurden

Einige Inhalte der App sind mit Hilfe von KI-Werkzeugen entstanden: die Abbildungen zu den Erste-Hilfe-Karten (erzeugt mit Google Gemini und OpenAI ChatGPT) und die Sprachausgabe im geführten Erste-Hilfe-Modus (synthetische Stimme, erzeugt mit ElevenLabs). Alle diese Bilder und Tonaufnahmen wurden bei der Entwicklung erstellt, von uns geprüft und liegen als fertige Dateien in der App.

Für dich bedeutet das: Die App verbindet sich zu keinem Zeitpunkt mit Google, OpenAI oder ElevenLabs. Es werden keine Daten an diese Anbieter gesendet — weder beim Ansehen der Bilder noch beim Abspielen der Sprachausgabe, die vollständig aus dem Gerätespeicher kommt.

Die Sprachausgabe ist keine Aufnahme einer realen Person. Die Bilder zeigen keine realen Personen. Medizinische Inhalte der Erste-Hilfe-Karten stammen nicht aus den KI-Werkzeugen, sondern aus den in der App genannten Quellen; die Werkzeuge haben nur die Darstellung geliefert.

Verantwortlicher

Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung ist:

Robert Annau, Sindelargasse 78, 1100 Wien, Österreich

Anfragen zum Datenschutz richtest du an roteran1308@gmail.com. Dieselbe Adresse steht im Impressum und dient auch für Rückmeldungen zur App.

Zuständige Aufsichtsbehörde ist damit die Österreichische Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien. Das Beschwerderecht besteht daneben auch bei der Aufsichtsbehörde deines gewöhnlichen Aufenthaltsorts.

Deine Rechte

Die Datenschutz-Grundverordnung gibt dir Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch.

In der Praxis laufen sie hier weitgehend ins Leere, und zwar zu deinen Gunsten: Da wir selbst keine personenbezogenen Daten erheben oder speichern, gibt es bei uns nichts, worüber wir Auskunft geben oder was wir löschen könnten. Was bei der Nutzung der Karte technisch an die oben genannten Dienste geht (IP-Adresse, gerundete Suchkoordinaten, Suchbegriff), wird von uns weder empfangen noch gespeichert. Deine Daten liegen auf deinem Gerät und unterliegen vollständig deiner Kontrolle — löschen kannst du sie in der App selbst oder durch Deinstallation.

Es besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde — welche das ist, steht im vorigen Abschnitt.

Änderungen

Ändert sich, welche Daten die App überträgt, wird diese Erklärung vor der Auslieferung der geänderten Fassung angepasst.